Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftige ich mich mit dem Nahen Osten – wissenschaftlich und journalistisch, vor allem aber vor Ort. Seit 2011 berichte ich als unabhängiger Reporter aus der Region, darunter aus Brennpunkten wie Aleppo, Bagdad und Mossul. Meine Reportagen, Analysen und Interviews verbinden politische Entwicklungen mit den Erfahrungen der Menschen, die von ihnen betroffen sind.
Geboren 1976 und aufgewachsen in Kärnten, studierte ich in Graz und Wien Geschichte, Archäologie und Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Islam. Seit 2001 nehme ich an Ausgrabungen und Forschungsreisen in Ägypten und der Türkei teil. Dieser Hintergrund erlaubt mir, das Zusammenspiel von Religion, Gesellschaft und Politik historisch fundiert und jenseits gängiger Klischees einzuordnen. Auch mit militärischen und sicherheitspolitischen Zusammenhängen sowie den regionalen Machtverschiebungen bin ich durch meine journalistische Arbeit vertraut.
Meine Reportage Kairos kleine Freiheiten wurde 2015 mit dem Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis ausgezeichnet. Für meine Recherchen zur Religionsgemeinschaft der Ahmadiyya erhielt ich 2023 das Projektstipendium Journalismus der Literar-Mechana.
Für Interviews, Hintergrundgespräche und Medienbeiträge stehe ich zu politischen Entwicklungen im Nahen Osten, zur Rolle der Religion und zu sicherheitspolitischen Fragen zur Verfügung.
